Spielstein

Humpen, Pinten, Schnellen :: 2002-2004

Bierkrüge aus sieben Jahrhunderten

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28.04. - 02.06. 2002  im Museum für das Fürstentum Lüneburg
07.06. - 15.08. 2002  im Rundlingsmuseum Wendlandhof Lübeln
07.09. - 17.11. 2002  im Historischen Museum Schloss Gifhorn
20.03. - 15.06. 2003  im Museum Soltau
14.09. - 16.10. 2003  im Museum Schloss Salder, Salzgitter
28.11. - 29.02. 2004  im Helmsmuseum in Harburg

Harte graue Irdenware
Siegburger Steinzeug
Westerwälder Steinzeug
Rochlitzer Honigtopf

Bier wird seit langer Zeit in aller Welt getrunken und stellt ein wichtiges Nahrungsmittel dar. Bis heute hat sich die Tradition gehalten, Bier aus Keramikseideln zu trinken. Woher hat nun dieser Bierseidel seine Form? Aus welchen Gefäßen trank man(n) in den vergangenen Jahrhunderten sein Bier?

Antwort auf diese und andere Fragen wird die Ausstellung rund ums Biertrinken vom 15. bis zum 21. Jahrhundert geben. Zum Teil bislang verborgene Schätze aus den Magazinen der Stadtarchäologien Lüneburg und Gifhorn, des Museums für das Fürstentum Lüneburg und des Historischen Museums Schloss Gifhorn werden erstmals zusammen gezeigt.

Spätmittelalterliche Mehrpassgefäße aus grauer Irdenware, aus denen vielleicht auch Wein getrunken wurde, sind die ältesten Exponate. In der frühen Neuzeit bestanden Keramiktrinkgefäße allgemein aus Steinzeug, und wurden aus dem Rheinland, aus dem südlichen Niedersachsen oder Sachsen importiert.

Im späten 16. und 17. Jahrhundert verwendete man zum Biertrinken unter anderem weiße Schnellen und hohe Walzenkrüge mit modelgepressten Auflagen. Eine Besonderheit des 18. Jahrhunderts sind die "Rochlitzer Honigtöpfe", bei denen es sich ebenfalls um Bierkrüge handelt.

Westerwälder Steinzeug

Prachtvolle neuzeitliche Fayence-Humpen mit Zinndeckeln und andere ungewöhnliche Trink- und Schankgefäße aus Keramik, Glas und Holz runden die Ausstellung ab.

Zur Ausstellung erschien ein
Begleitheft und eine Postkartenserie.

Fotos: Claudia Spill
 

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